Mond & Menstruation – Was Coaches wissen müssen
„Menstruation im Takt des Mondes“ klingt erst einmal nach Esoterik, ist aber damit nicht so einfach vom Tisch zu wischen. Aktuelle Arbeiten aus Würzburg sowie internationale Studien zeigen: Es gibt Hinweise, dass der weibliche Zyklus zeitweise mit Mondrhythmen (Licht und Gravitation) synchronisieren kann – und dass künstliches Licht diese Kopplung stört.
Trotzdem ist das chronobiologisch relevant, denn es geht um innere Uhren jenseits der 24-Stunden-Taktung, oder genauer, der sogenannten infradianen Rhythmik.
Was die Forschung aktuell zeigt
Was heißt das für Praxis & Ausbildung
Q & A – Was die Wissenschaft sagt
Die 6 Empfehlungen
- Abendlicht reduzieren: 2–3 h vor Schlaf gedimmtes, warmes Licht; Blaulichtquellen vermeiden.
- Tageslicht dosieren: Morgens helles Außenlicht (mind. 20–30 min).
- Konstanz: Bett-/Aufstehzeiten stabil halten (± 60 min). (Wochenende kein Wecker!)
- Chronotyp erfassen: IfADo-Test, oder besser RNA-Chronotyptest von BodyClock
- Monitoring: Zyklus-, Schlaf- und Licht-Notizen führen.
- Kommunikation: „Mondkopplung möglich – aber Licht ist unser Hebel.“
Fußnoten und weitere Quellen
- „Gravimetrische Zyklen“ bezeichnen periodische Schwankungen in der Schwerkraft, die vor allem durch die Umlaufbewegung des Mondes und der Erde entstehen. Diese Veränderungen sind physikalisch real, aber nicht immer und für jeden wahrnehmbar. ↩︎



